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Bello Barrio - Der Traum nimmt Gestalt an

 

"Unser Traum ist es, ein Viertel zu bewohnen, das wirklich von uns und durch uns geschaffen wurde. Ein Projekt, das Einfluss nimmt auf das globale Umfeld, ein Projekt, das Beispiel sein soll für eine soziale, gemeinschaftliche Organisation. Wir verstehen Gemeinschaft als (...) einen Raum in dem man Probleme gemeinsam löst, wo man sich verbunden fühlt mit dem Ort an dem man lebt und mit den Menschen, die diese Gemeinschaft ausmachen."

Ein Bewohner der Toma

 

Im „Bello Barrio" soll es Platz geben zum Spielen und Lernen für die Kinder, einen Ort für Versammlungen und Feste, ein kleines Büro, Werkstätten und einen Gemeinschaftsgarten. Die Gebäude sollen energieeffizient konstruiert und beheizt werden, es geht den zukünftigen BewohnerInnen um eine ökologische Lebensweise und solidarisches Wirtschaften. Auch die Lebensbereiche Bildung und Gesundheit, sowohl die der Kinder als auch die der Erwachsenen, sollen Berücksichtigung finden.

 

Welche Gemeinschaftseinrichtungen soll es im Bello Barrio geben?

  • Gemeinschaftshaus mit einem Saal, einem Büro, einer Küche, Bädern, einer Waschküche und einer Krankenstation
  • Raum und Strukturen für eine Einkaufs-Kooperative
  • Bibliothek: Die Kinderbibliothek "La Polilla" ("Die Motte") hat schon auf dem Grundstück der toma in Valparaíso existiert, sie soll auch Bestandteil des Bello Barrio sein.
  • Gästehaus: Hostel für die Unterbringung von Besuchern, eines der wirtschaftlichen Standbeine des Bello Barrio
  • produktive Halle: wirtschaftlicher Gemeinschaftsraum mit Platz für mehrere Mikro- Unternehmen wie z.B.
    • Silberschmiede (Katy)
    • Tischlerei, Metallwerkstatt
    • Lagerraum für Handel
  • Gemeinschaftsgarten: Fläche für landwirtschaftliche Produktion für Eigenbedarf sowie Verkauf

Das Wohnprojekt „Schönes Viertel" ist mehr als ein Traum. Es ist eine politische Forderung, ein Ruf nach angemessenem Wahrgenommenwerden als wirtschaftlich armer Bevölkerungsteil mit seinen Problemen in der chilenischen Realität. Als gemeinschaftliches Wohnviertel soll es Vorbildfunktion für andere vergleichbare Armensiedlungen haben.

 

"Die Revolutionäre, die keinen Garten haben, die vom selben System abhängig sind, das sie angreifen, und die Worte und Kugeln produzieren anstatt Kleidung und Nahrung, sind wertlos."

Bill Mollison, "Vater" der Permakultur